LONGBOARDEN - MAL ANDERS UNTERWEGS SEIN ALS MIT DEM FAHRRAD....

Die ersten Longboards, auf Deutsch: "Langbretter" sind vor mehr als 30 Jahren von den Surfern entwickelt und gebaut worden. Die Surfer und Wellenreiter wollten das Gefühl und den Spass den sie auf und im Wasser hatten auch auf der Strasse haben und fingen an Rollen unter ihre Bretter zu bauen und damit auf der Strasse zu fahren. Damals waren Longboards Pintails (asymetrische Longboards mit einer Spitze, die nach vorne ausgerichtet ist und einem Kicktail, damit man auch ein paar Tricks machen konnte). Diese Pintails ähneln stark den Surfbrettern und waren durch ihre Länge für gerade Strecken und langgestreckte Kurven sehr gut geeignet.

Das Interesse an Longboards war mehrere Jahre stark rückläufig. Mit den Pintails war man in der Stadt nicht so beweglich, denn enge Kurven und starkes Einlenken führt bei den Pintails oft zu einem "Wheelbite". Hierbei kommt die Rolle während des einlenkes an das Brett und stoppt das Brett, so kann es oft zu stürzen kommen und das "Pushen" (Antreiben des Longboards mit dem Fuss) sehr anstrengend....

Der Sport der anfangs stark boomte erlebte dadurch einen herben Rückschlag und gereit beinahe in Vergessenheit. Glückerlicherweise kamen immer mehr Tricks hinzu und die vielen neuen Entwicklungsschritte die der Shape und die Bauweise des Longboard in den letzten Jahren gemacht haben bescherte dem Longboard eine Wiedergeburt und einen neuen Boom.. Die Surfer wollten natürlich immer noch auch auf der Strasse das Gefühl erleben, aber mit den Pintails, wie es sie schon Jahre gegeben hat, ist das schwer. Die erste Veränderung war, dass man auf der Höhe der Achse eine Ausparung, die sogenannten "Cutouts" gebaut hat, somit kommt es in Kurven und bei starken Einlenken nur noch sehr schwer zu einem "Wheelbite". Longboarden in der Stadt mit vielen Kurven - super.

Auf langen Strecken ist das "Pushen" auf dem "hohen" Board extrem anstreengend und ermüdend - hier der nächste Entwicklungsschritt: man fing an die Achse durch das Longboard durchzu bauen um somit fast 2 Zentimeter nher an der Strasse zu sein. Dies Longboards nennt man "Dropthru".

Durch den veränderten Shape, mit den Cutouts  und das "Dropthru" ist das longbaorden einfacher und weniger anstrengend geworden. Für viele KIDS, Jugendliche und auch Erwachsene wird das Longboard nun ein Fahrradersatz, es ist ein Fortbewegungsmittel und kein Spielzeug, lange Strecken zwischen 10 und 80 Kilometer an einem Tag sind möglich.

Mittlerweile gibt es also einige unterschiedliche Formen, Shapes sowei Längen und Breiten bei den Longboards, dadurch erhält man verschiedene Fahrmöglichkeiten und Eigenschaften. Aber auch die Zusammensetzung des Longbaords der Qualitätsaufbau sorgen dafür das Dein Longboard für Dich funktioniert. Longbaords werden aus normalerweise aus Ahornhols gefertig, hier unterschiedet man qualitativ schon zwischen kanadischen und chinesichen Ahorn. Hölzer wie Bambus, Esche und Pappel werden erst in den letzten Jahren für den Longboardbau verwendet und oft werden die Hölzer zudem noch mit Fiberglasschichten untersützt.

Durch die Verwendung unterschiedlicher Hölzer und Materiailien erhalten die Longboards auch ein anderes "Flexverhalten". Es gibt Longboard Laberls, wie z. b. "LOADED", die die Longboards direkt in verschiedenen Flexstufen bauen und diese für unterschiedliche Geweichtsklassen der Longboarder empfehlen.

Die ersten Longboards waren fast alles CRUISER, diese haben ein Tail und oftmals auch eine Nose. Cruisen ist aber eigenltich mit jedem Board möglich, denn es bedeutet, dass man einfach gemütlich durch die GEgend fährt - cruisen, eben

Das Carven, hier versucht man schon auf leicht abschüssigen Strecken und abschüssigen Strecken mit schönen und engen Kurven die Geschwindigkeit des Longbaords zu kontrollieren. Beim Carven braucht gute Rollen mit richtigen Grip und Achesen, die das Fahren von engen Kurven zu lassen. Hierzu eignen sich super Longboards mit Cutouts, da hier ein "Wheelbite" wirklich gefährlich sein kann.

Beim Downhill fahren kann man mittlerweile extrem hohe Geschwindigkeiten erreichen, oft bis zum 100 km/h. Um zu vermeiden, dass die Achesen bei dieen hohen Geschwindigkeiten anfangen zu schlingern (wobbeln) haben Downhill Boards oft einentiefergelegete (droptdown) Standfläche, dadurch wird der Druckpunkt des Fahrers verlagert - er wandert durch den Druck den der Fahrer nun auf sein Longboard ausübt unterhalb des Achsendrehpunktes. Das Brett ist bei nun bei hohen Geschwindigkeiten stabil. Dropdown sorgt dafür, dass der Schwerpunkt weiter nach unten wandert, dieses sorgt für eine viel stabilere Kurvenlage.

Noch ein Vorteil vom Dropdown: duch den noch tieferen Stand auf dem Board wird Dir das pushen, antreiben des Boards viel leichter fallen. 

Sliden ist eigentlich ein kontrolliertes Wegrutschen beim boarden mit Gefälle. Zm sliden benötigt man spezielle Handschuhe, sogenannte Slidegloves, da man beim slieden oftmals mit den Händen den Boden berührt um das Board zu entlasten und die Geschwindigkeit zu drosseln. Oft benutzt man auch hier Boards mit Cutouts, um auch hier einen Wheelbite zu vermeiden. Rollen sind beim sliden wichtig - mit weicheren Rollen kann man zwar höhere Geschwindigkeiten erreichen und sorgen für einen smoothren Slide, nutzen aber viel schneller ab als harte Rollen.  diese nutzen sich jedoch schneller ab

Dann gibt es noch das sogenannte "dancen", dieses hat den Ursprung im Boardwalking, dies ist eine Technik beim Wellenreiten - hierbei macht man laufenden und drehende Bewegungen auf dem fahrenden Board. Da die Bewegungen einem Tanz ähneln, nennt man diese Technik dancen. Es gibt Boards, welche speziell für das Dancing gebaut werden, diese nennt man Dancer. Dancer haben oft ein schwächeres Concave als anderen BOard, sie sind extrem lang und mmit unterschiedlichen Griptape-Härten und Flächen bestückt. Diese sorgen dafür, dass das laufen und drehen leichter ist. Nose und Tail sind fot sehr lang, damit das tricksen auf dem Board noch leichter fällt.

Was es noch gibt, das Long Distance Pumping, hier legt man extrem lange Distanzen meistens auf relative geraden und ebenene Strecken zurück und versucht möglichst lange auf dem Longbaord zu bleiben ohne zu pushen. Möglich wird dieses durch starkes pushen und eine Kraftübertragung auf die Achsen des Boards durch dynamische Körperbewegungen.

Noch eine Fahrtechnik ist die Frrestyle-Technik. Freestyle gehört mit zu den schwersten Fahrtechniken mit einem Longbaord, da man hier oft mehrere Fahrtechniken und Komponenten zusammenbringen muss, um ähnlichen Tricks und stunts wie beim skateboarden machen zu können.

Solltet Ihr viel Downhill unterwegs sein, oder auch im Freestyle so sind Schutzausrüstungen, wei Slidegloves, Knieschoner und Helm extrem wichtig.

Wenn Du Dir ein Longboard zulegen möchtest, solltest Du Dich gut beraten lassen und vieles ausprobieren, denn nicht nur die Länge des Longboardshapes, sondern auch der Shape, ob Cutouts, Dropthru und Dropdown, sondern auch die Breite und auch das Board, stärkeres oder schwächeres voncave oder gar kein concave spielen dabei eine extrem wichtige Rolle.

Was noch dazu kommt sind die Bushings, Bushings sind die Lenkgummis in den Achsen. Diese gibt es in unterschiedlichen Härtegraden. Je Härter der Bushing desto schwerer lässt sich das Longbaord lenken, je weicher, desto smoither wird die Lenkung. Hierbei kann man die Wahl auch ein bisschen vom Körpergewicht des BOarders abhöngig machen, je leichter, desto weicher die Bushing, je schwerer, desto härter... aber auch das sind nur Empfehlungen. Für welches Longboard Du Dich entscheidest und auf welchem Longboard Du Dich wohl fühlst kannst nur Du entscheiden und fühlen. TEST IT!

Neuerdings gibt es auch extra für Mädels konzipierte Boards. Diese sind von Mäadels für Mädels gemacht und es entspricht einfach nicht nur vom Shape, Länge, breite etc, sondern auch vom Design dem Fahrverhalten un den Geschmack von Mädels.

WIR HABEN DIE MÄDELSBOARDS AUCH BEI UNS IM SHOP (demnächst auch online...)

KOMMT VORBEI - FRAGT- PROBIERT - WIR SIND FÜR EUCH DA!!!! Mit unserem ganzen KNOWHOW!